Historie zum Montessori Kinderhaus

Kinderhaus Im Kinderhaus spielt ein Kind mit Montessori Spielzeug.
Das erste Montessori Kinderhaus wurde im Jahre 1908 im römischen Arbeiterviertel San Lorenzo eröffnet. Die Kinder, denen hier eine Begegnungs- und Bildungsstätte angeboten wurde, kamen aus ärmlichen Verhältnissen und hätten ohne die spezielle Förderung und Unterstützung im Montessori Kinderhaus kaum eine Aussicht auf ein besseres Leben gehabt.

Maria Montessori sprach dem Altersbereich zwischen drei und sechs Jahren eine große Bedeutung für die individuelle Entwicklung zu, da in diesem Zeitraum die Sinneswahrnehmung eine große Rolle spielt und diese die Grundlage für alle späteren Fähigkeiten der Kinder legen. Die Schulung der kindlichen Sinne ist daher die wichtigste Aufgabe, die von den Erziehern in diesem Altersbereich bei den Kindern geleistet werden muss. Neben der eigentlichen Erziehung und Förderung kommt den Erziehern in einem Montessori Kinderhaus noch eine weitere Aufgabe zu, die sozusagen die Basis für den Erfolg aller Maßnahmen darstellt: Die passive Unterstützung der aktiven Bemühungen der Kinder, ihr Wissen zu erweitern. In der Praxis bedeutet dies, dass die Erzieher die sensiblen Phasen der Kinder erkennen müssen, also jene Phasen, in denen sie für bestimmte Sachverhalten und Themen besonders empfänglich sind und die Beschäftigung suchen, und die Beschäftigung beobachten ohne einzugreifen und Störungen abzuwenden.

In einem Montessori Kinderhaus, das in seiner Gesamtheit eine vorbereitete Umgebung darstellt, sollte hierfür aber auch für gemeinsame Aktivitäten in der Gruppe genügend Zeit und Raum zur Verfügung stehen, damit auch die soziale und moralische Erziehung, die eine ebenso große Bedeutung hat wie der reine Wissenserwerb, nicht vernachlässigt wird.

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